Die Erinnerung bringt mir zurück, was ich längst verloren geglaubt. Ich schwelge in meinen Erinnerungen, träume mich zurück in schöne Zeiten, finde viele abhandengekommene Kostbarkeiten. Und die schlechten Zeiten? Da habe ich tatsächlich Erinnerungslücken.
Es regnet… Wie schön der Regen ist, So rein und unschuldig, So sanft und zart Wie die leichte Berührung des Geliebten.
Es regnet… Wie schön der Regen ist, Flüsternd leise prasselt er Hinab auf die vergiftete Erde, Um fortzuspülen all die Sünden der Menschen.
Lausche dem ruhigen Klang… Millionen kleiner Regentropfen spielen sanft, Das Lied der Reinigung, Von allen Sünden… Das Lied der Ruhe, Inmitten einer rastlosen Welt.
Mit geschlossenen Augen sitze ich hier Und höre dem Regen zu Und mir kommen die Tränen… Denn zärtlich berührt jeder einzelne ruhige, tropfende Ton Mein ruheloses, gequältes Herz…
ganz liebe Grüsse und noch eine schöne restliche Woche.
Karina...
Der Elfenwald
Die Welt, sie liegt im Dunkeln, angebrochen ist nun die schwarze Nacht. Nur die Sterne am Himmel funkeln, schließe die Augen, von Phantasie bewacht.
Träumend gehe ich durch einen Elfenwald, so friedlich wird meine Seele. Mein Herz so warm und nicht mehr kalt, in meine Träume ich mich stehle.
Dort hat sich was bewegt beim Baum, vorsichtig gehe ich ein Stück weiter. Schleicht sich etwas in meinen Traum, Singsang, wunderschön und heiter.
Was mag es nur sein? Meine Neugierde ist groß. Es scheint ganz klein, was ist das bloß?
Dann, plötzlich und unterwartet, taucht es vor mir auf das Wesen. Bin schon fast zur Flucht gestartet, doch dann, Liebe in den Augen kann ich lesen.
"Wer bist Du?" hör ich mich fragen, "Rangor der Elf" ist seine Antwort. "Hallo!" kann ich nur sagen, wohlige Ruhe umgibt diesen Ort.
"Soll durch Deinen Traum ich Dir helfen?" "Bitte, ich träume nicht gern allein." "Komm, ich zeige Dir den Wald der Elfen, hier wirst Du nicht mehr einsam sein."
Er reicht mir seine Hand, ich sehe ihn an und ergreife sie. Wir treten durch eine Traum-Nebelwand, so etwas schönes sah ich noch nie.
Eine riesige Lichtung erwartet mich, ein Sonnenstrahl durch das Blattwerk bricht. "Was erwartet mich? Bitte sprich!" "Will Deinem Traum geben das Licht."
Eine kleine Flöte er aus seinem Mantel nahm, "Mach bitte" begann ich ihn zu drängen. Ein Strahlen von dieser Flöte kam, er spielt sie mit zauberhaft schönen Klängen.
Plötzlich wird es munter auf der Lichtung, Elfen erscheinen in ganzen Scharen. Sie kommen von überall, aus jeder Richtung, nur um mir meinen Traum zu bewahren.
Sie hüpfen, tanzen, singen und lachen, wild durcheinander kreuz und quer. Kann nicht anders, muss mitmachen, und es gefällt mir viel zu sehr.
Mitten hinein in dieses wundersame Reigen, ein sanftes Leuchten uns alle erhellt. Glücksgefühle in meinen Kopf steigen, als ein Einhorn sich zu uns gesellt.
Auf seinem Rücken da sitzt ein Gnom, von einem Ohr zum Anderen er grinst. Zappelt unaufhörlich, als ständt er unter Strom, mit einem Auge immer zu mir linst.
Über der Lichtung lautes Flügelschlagen, alle bleiben ganz ruhig stehen. Traue mich nicht in die Stille zu fragen, was am Himmel wird geschehen.
Doch dann sehe ich ihn, unheimlich, kräftig und groß. Ein Drache über uns erschien, mit seinem lautem Flügelstoß.
Hinter ihm ein Pegasus flog, zog ruhig seine Runden. Rangor fort mich zog, im Nebel dann sind wir entschwunden.
"Wo bringst Du mich hin? Ich möchte bei Euch bleiben." "Dein Leben macht hier keinen Sinn, musst mit der Realität weiter treiben."
"Nun kehr zurück in Deine Welt, mit Phantasie im Herzen. Denn Träumen ist mehr wert als Geld, und hilft hinweg über Schmerzen."
Ein kurzes Winken noch, dann war er verschwunden. Alleine bin ich nun doch, doch meinen Weg, hab ich gefunden."
Wenn der Tag verrinnt und die Nacht beginnt. Finsternis übers Tal einbricht, der Mond die Sonne besiegt. Wenn es in der Natur wird still, keiner mehr etwas sagen will. Erwacht der Vogel der Nacht in seiner schönsten Pracht.
Ihm gehören die finsteren Stunden, dort hat er sein Glück gefunden. Er fliegt übers Tal hinaus, schwingt seine Flügel in den Himmel hinauf. Der Vogel der Nacht singt sein schönstes Lied, bevor der Tag die Nacht besiegt. Die Sonne der Liebe die kennt er nicht, allein zieht er sich in sein Nest zurück.
Die groessten Geschenke, die wir einander machen koennen, sind die kleinen Zeichen der Zuneigung und Wertschaetzung, mit denen wir einander sagen: ich habe an Dich gedacht, ich wuensche Dir einen schoenen Wochenstart!!!! Schoen dass es dich gibt Gerli.
wer schmetterlinge lachen hört, der weiß wie wolken schmecken. der wird im mondschein, ungestört von furcht, die nacht entdecken. ...
der wird zur pflanze, wenn er will. zum tier, zum narr, zum weisen. und kann in einer stunde durch das ganze weltall reisen. ...
der weiß, daß er nichts weiß, wie alle anderen auch nichts wissen. nur weiß er, was die anderen, und auch er noch lernen müssen. ...
wer in sich fremde ufer spürt und mut hat sich zu recken; der wird allmählich, ungestört von furcht, sich selbst entdecken. abwärts zu den gipfeln seiner selbst blickt er hinauf. den kampf mit seiner unterwelt nimmt er gelassen auf. ...
wer mit sich selbst in frieden lebt, der wird genauso sterben: und ist selbst dann lebendiger als alle seine erben.